Tiroler Winterzauber für zuhause.

Wer auch im Winter nicht auf das Tiroler-Christkindlmarktfeeling verzichten will, der holt es sich einfach nach Hause. Wir haben Ihnen die besten Rezepte zusammengetragen, um eine Weihnacht, wie in Tirol zu feiern.

 

Roter Glühwein – der Klassiker

Zutaten:

1 Flasche trockener, bis halbtrockener Rotwein
2 Zimtstangen
1 Orange
1 Zitrone
3 Sternanis
1/2 Vanilleschote
5 Nelken
nach Bedarf Honig/Zucker

Zuerst erhitzt man den Rotwein in einem Topf aus Edelstahl. Dabei ist zu beachten, dass der Rotwein nicht kochen darf, da der Alkohol ansonsten verdampft.

Die Orangen sollte man in Scheiben schneiden, bevor man sie in den Topf gibt. Von den Zitronen verwendet man nur die Schalen und gibt sie anschließend zu den Orangen und den Wein.

Kratzen Sie das Mark aus der Vanilleschote und werfen sowohl Mark und Schote in den Weintopf.
Bei dem Zimt sollte man darauf achten, dass man Zimtstangen verwendet und keinen gemahlenen Zimt, da durch diesen der Glühwein zu scharf werden würde.

Danach alle restlichen Gewürze zum Rotwein geben und diesen weiter köcheln lassen.
Zum Süßen kann man Honig aber auch Zucker verwenden.

Die gesamte Mischung sollte ungefähr eine Stunde köcheln, damit sich das Aroma der Gewürze bestmöglich entfalten kann.

Bevor man den fertigen Glühwein trinken kann, müssen die Gewürze wieder entfernt werden. Dazu kann man ein Sieb verwenden und die Gewürze rausfischen. Die Zimtstangen und die Orangen sollte man nicht wegwerfen, da sie sich gut zur Dekoration eignen.

Im Mittelalter trank man den Glühwein dann nur noch kalt. Würzwein wurde im Mittealter fast täglich getrunken, da Wasser häufig verunreinigt war.

Heute wird der Glühwein während der Adventszeit getrunken. Besonders auf Weihnachtsmärkten ist er sehr beliebt. In Deutschland werden jedes Jahr in der Weihnachtszeit 40-50 Millionen Liter Glühwein getrunken. Ob roter oder weißer Glühwein hängt meistens von der Region ab, in der man sich befindet. In Deutschland ist generell der Rote weiterverbreitet. In Italien dagegen ist der weiße Glühwein mittlerweile beliebter. In Hessen und Unterfranken gibt es auch eine Glühweinvariante mit Apfelwein.

Vanillekipferln – dürfen im Advent nicht fehlen

Zutaten:

300 g Mehl, glatt
250 g Butter
120 g Haselnüsse (Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse oder Kürbiskerne), fein gemahlen
100 g Staub- oder Feinkristallzucker, fein gesiebt
20 g Vanillezucker
Prise Salz
fein gesiebter Staubzucker vermischt mit Vanillezucker

Alle Zutaten in einer Schüssel oder auf einer Arbeitsfläche von Hand vermischen und rasch zu einem Teig verarbeiten. Mit Klarsichtfolie abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2–3 Stunden rasten lassen. Längliche Rollen (3 cm dick) formen und mit der Teigkarte kleine Stücke abstechen.Mit der flachen

Hand ca. 4 cm lange Rollen formen und zu Kipferln biegen. Auf ein vorbereitetes Backblech legen und im vorgeheizten Backrohr bei 165–175°C 10–12 Minuten unter Aufsicht hell backen.

Die noch heißen Kipferl auf dem Blech mit dem Staub-Vanillezucker-Gemisch bestreuen. Auskühlen lassen und mit einer Palette vorsichtig vom Blech nehmen und gut verschlossen aufbewahren.

Aus Vanillekipferlteig lassen sich noch viele andere Köstlichkeiten zaubern. Wie wäre es zum Beispiel als Variation zum klassischen Linzerauge mit Preiselbeermarmelade bestrichen? 

Tiroler Kiachl – deftig oder süß

Zutaten:

500 g Mehl
50 g Butter
50 g Zucker
2 Eier
250 ml Milch
1/2 Würfel Germ
Prise Salz
Fritierfett

Die Butter erwärmen und dann die Milch zugeben bis sie lauwarm ist. Den Germ einrühren. Das Mehl in eine Schüssel geben und die Eier, Zucker und Salz dazu.

Dann die Butter-Milch-Germ Mischung zugeben und mit den Knethacken solange kneten bis der Teig sich von der Schüssel löst. Nun den Teig in etwa 20 Stücke teilen und zu Kugeln formen.

Diese auf ein bemehltes Schneidebrett geben und ein Tuch darüberlegen. Die Teigstücke nun etwa 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Teigkugeln nun flachdrücken und dann mit den Fingern zu kleinen Küchlein ausziehen, sie sollten am Rand dicker sein und in der Mitte recht dünn.

Das Fritierfett in einem hohen Topf heiß werden lassen und dann die Kiachl darin herausbacken.

Anrichten kann man die Kiachl entweder mit Staubzucker, Preiselbeeren oder Sauerkraut!

Wir wünschen guten Appetit!

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